Deutschlandradio Kultur
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  • Wunnicke, Christine
    Roman
    Berenberg Verlag
    9783946334767
    168 S., HLN
    2020
    Lieferbar
    Erschienen: 25.08.2020
    22,00 €
  • Eilenberger, Wolfram
    Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten (1933-1943)
    Klett-Cotta
    9783608964608
    396 S., Gebunden
    2020
    Lieferbar
    Erschienen: 19.09.2020
    25,00 €
  • Kiyak, Mely
    Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
    9783446267466
    128 S., Gebunden
    2020
    Lieferbar
    Erschienen: 17.08.2020
    18,00 €
  • Moser, Benjamin
    Die Biografie
    Penguin Verlag Hardcover
    9783328601593
    928 S., 6 s/w Illustr., mit insgesamt 32-seitigem Bildteil, Gebunden
    1. Auflage 2020
    2020
    Lieferbar
    Erschienen: 14.09.2020
    40,00 €
  • 0,00 €
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Die Dame mit der bemalten Hand

Wunnicke, Christine
ISBN: 9783946334767
Verlag: Berenberg Verlag
168 S. (HLN)
Lieferbar
Erscheinungsdatum: 25.08.2020
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Leseprobe

Bombay, 1764. Indien stand nicht auf dem Reiseplan und Elephanta, diese struppige Insel voller Schlangen und Ziegen und Höhlen mit den seltsamen Figuren an den Wänden, schon gar nicht. Doch als Forschungsreisenden in Sachen 'biblischer Klarheit' zieht es einen eben an die merkwürdigsten Orte. Carsten Niebuhr aus dem Bremischen ist hier gestrandet, obwohl er doch in Arabien sein sollte. Ebenso Meister Musa, persischer Astrolabienbauer aus Jaipur, obwohl er doch in Mekka sein wollte. Man spricht leidlich Arabisch miteinander, genug, um die paar Tage bis zu ihrer Rettung gemeinsam herumzubringen. Um sich öst-westlich misszuverstehen und freundlich über Sternbilder zu streiten (denn wo der eine eine Frau erkennt, sieht der andere lediglich deren bemalte Hand). Es könnte übrigens alles auch ein Fiebertraum gewesen sein. Doch das steht in den Sternen.

Christine Wunnicke, geboren 1966, lebt in München. Sie wurde mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für Literatur, dem Tukan-Preis und dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Bei Berenberg erschienen u. a. ihre Romane 'Der Fuchs und Dr. Shimamura' (2015) und 'Katie' (2017), die beide auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis standen, und die Novelle 'Nagasaki, ca. 1642' (2020).



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